Die Interessengemeinschaft WNON

Über 100 zusammengeschlossene Weidetierhalter ...

Über WNON als Interessengemeinschaft

Unsere "Interessengemeinschaft der Weidetierhalter Deutschland" mit über 100 zusammengeschlossenen Weidetierhaltern, gründete sich im Frühherbst 2013.

Im Mai 2017 Umbenennung in WNON Weidetierhalter Deutschland, um allen Mitgliedern gerecht zu werden.

Der Zusammenschluß wurde durch eine Häufung von Wolfrissen an unseren Weidetieren, der ungeklärten Entschädigungslage durch die Landesregierung und der unkontrollierten Vermehrung des Raubtieres Wolf, erzwungen.
Wir Weidetierhalter müssen bis August 2014 schon getötete und verletzte 60 Schafe, 5 Rinder, und 13 Gehegetiere (Damwild) hinnehmen. Getötet und verletzt nachweislich durch Wolfrisse!!
(Quelle: Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz)

Hierbei handelt es sich um eine Steigerung von über 50% im Verhältnis zum gesamten Jahr 2013.
Im Jahr 2015 waren es 160 Schafe, 1 Rind, 32 Stück Gehegewild. Tiere, die nachgewiesen durch den Wolf getötet wurden. Im Jahr 2016 nachweislich 155 Schafe, 13 Rinder, 30 Stück Gehegewild. Bei 24 Schafen, 23 Rindern und 2 Stück Gehegewild kommte der Wolf nicht nachgewiesen werden. Bis zum 31.05.2017 wurde bei 56 Schafen, 2 Rindern, 5 Stück Gehegewild der Wolf als Verursacher nachgewiesen. Für 112 Schafe, 13 Rinder, 3 Stück Gehegewild und 1 Pferd sind die Proben noch in Bearbeitung. Diese Zahlen betreffen nur Niedersachsen.
Ebenso sehen wir den Erholungswert des Menschen in Wald und auf der Flur durch die Anwesenheit des Raubtieres Wolf als stark gefährdet an.

Forderung und Ziel:

Wir fordern die Landesregierung Nds. auf, sofort nach bestätigten Wolfrissen an unseren Weide- und Gehegetieren, den entstandenen Schaden ohne schuldhafte Verzögerung zu regulieren.
Wir fordern, dass §53 LHO ( Billigkeitsleistung ) bei Wolfrissen keine Anwendung mehr findet.
Wir fordern, das nicht nur die kausal eingetretenen, sondern auch die multikausal vom Wolf verursachten Schäden, umgehend ausgeglichen werden.

Die Pflicht zur sofortigen Entschädigung begründet sich aus Ursache und Wirkung. Die Ursache ist aus der gewollten, unkontollierten Vermehrung des Raubtieres Wolf entstanden, mit der eingetroffenen Wirkung eines beträchtlichen Vermögens- und Zuchtverlustes bei uns Weidetierhaltern.

Unser Ziel ist die schnellstmögliche Klärung der rechtlichen Entschädigungssituation durch das Land Niedersachsen, der Schutz der Allgemeinheit, das Bewahren der ungestörten Erholung des Menschen in "Freier" Natur" und die hiermit verbundene Einsicht unserer Abgeordneten, Naturschutzverbände, "Wolfsfreunde", dass der Wolf in unserer verdichteten Natur keinen ausreichenden Lebensraum mehr vorfindet.
Wolfschutz darf nicht mehr über Interessen des Menschen stehen!
Rechtsgüter, wie Leben, Gesundheit, Eigentum, sind grundgesetzlich geschützt.
Sie sind unantastbar und dürfen nicht eingeschränkt oder gefährdet werden. Schon überhaupt nicht wegen "Wolfpopulismus".