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Übergriff in Schmarbeck: Es war der Wolf



Vier Heidschnucken sind bei einem Übergriff am 15. Juli in Schmarbeck getötet worden. Jetzt steht fest: Es war tatsächlich ein Wolf. Das bestätigte am Montag die Sprecherin des Wolfsbüros Hannover, Bettina S. Dörr, auf CZ-Nachfrage.

SCHMARBECK. Ein Wolf springt über einen Elektrozaun und reißt vier Schafe - diesen Fall hat es am 15. Juli in Schmarbeck bei Faßberg gegeben. Das Wolfsbüro Hannover bestätigte am Montagnachmittag, dass es sich um einen Wolfsangriff gehandelt habe. Nach dem Übergriff waren DNA-Proben entnommen worden, das Ergebnis liegt jetzt vor.

Der Wolf habe die Schafe gezielt durch Bisse in die Kehle getötet und anschießend zum Teil aufgefressen, sagte der Wolfsberater Volkhard Pohlmann aus Groß Hehlen. "Das ist eine ganz neue Qualität", sagte er mit Blick auf den Angriff auf die Herdentiere, die zum Schutz vor dem Wolf in der nächtlichen Einzäunung untergebracht waren.

Pohlmann und Heidschnuckenzüchter Hinnerk Peter Tewes, dem die getöteten Schafe gehörten, hatten in der Erde und am Zaun keine Spuren oder Beschädigungen gefunden und waren zu dem klaren Schluss gekommen, dass der Wolf über den Zaun gesprungen sein muss.

Das Ergebnis des jüngsten Vorfalls in Schmarbeck, bei dem 20 Heidschnucken getötet worden sind, liegt unterdessen noch nicht vor. Hier sollen der oder die Wölfe über einen Elektrozaun mit Flatterband gesprungen sein.
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Quellnachweis:
Autor: Bettina S.
Cellesche Zeitung
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